Filmarchiv

Diese Filme wurden bisher im Rahmen der Kinomagie Filmwochen gezeigt:

SEED WARRIORS

CH 2009  86Min.  E/df  Regie: Mirjam von Arx / Filmwochen 2010

Im norwegischen Svalbard, 1000 Kilometer vom Nordpol entfernt, wird mit viel politischer Prominenz die Einweihung eines Bunkers gefeiert. Es ist das angeblich sicherste Gebäude dieser Art auf der Welt. Gefeit gegen Naturkatastrophen, Klimaveränderungen und selbst Nuklearkriege sollen hier bald drei Millionen in Folie gewickelte Samenproben aus aller Welt lagern und das Weiterbestehen der Artenvielfalt gewährleisten.
Doch ist der Traum der globalen Nahrungsmittelsicherheit eine blosse Utopie? Bis 2050 werden die Temperaturen voraussichtlich weltweit um mindestens 2 Grad steigen. Dies führt zu riesigen Einbussen bei der gesamten Nahrungsmittelproduktion – mancherorts bis zu 30 Prozent. Bis dahin wird sich der globale Nahrungsbedarf verdoppelt haben. Wie werden wir die Weltbevölkerung ernähren?

Filmischer Aspekt: Der Ton im Dokumentarfilm – mit Mirjam von Arx

Die Regisseurin Mirjam von Arx führt nach dem Film in die Arbeit im Tonstudio ein. Sie gibt Auskunft darüber, wie der Tontechniker den Dokumentarfilm nachvertonte um möglichst Echtheit zu suggerieren, und wie dieser die unterschiedlichen Geräusche erzeugte.

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CARGO

CH 2009  120Min.  D  Regie: Ivan Engler, Ralph Etter / Filmwochen 2010

Seit dem Öko-Kollaps der Erde lebt der grösste Teil der Menschheit im All, in hoffungslos überfüllten Raumstationen. Die einzige Hoffnung, diesem Chaos zu entkommen, ist RHEA, ein paradiesischer Planet, 5 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Die Geschichte von CARGO spielt auf dem heruntergekommenen Raumfrachter KASSANDRA, auf seinem Weg zur abgelegenen Station 42. Die junge Ärztin Laura ist als einzige wach an Bord. Der Rest der Besatzung: tiefgefroren im Kälteschlaf. Erst in vier Monaten wird Laura ihre lange Schicht überstanden haben. Während ihrer täglichen Kontrollgänge durch das gespenstisch leere Schiff hat Laura immer mehr das Gefühl, nicht alleine an Bord zu sein. Eine Erkundungsmission in den dunklen und eiskalten Frachtraum endet in einem Fiasko. Der Rest der Besatzung wird geweckt. Ein Katz- und Mausspiel beginnt, in welchem nichts so ist, wie es erscheint. Was verbergen die geheimnisvollen Frachtcontainer und wer oder was ist noch an Bord?…

Filmischer Aspekt: Visual Effects – mit Michael Scialpi

Michael Scialpi, der Post Production Supervisor von Cargo, gibt nach dem Film Einblick in seinen Arbeitsalltag am Computer. Er zeigt, wie er echte Filmaufnahmen in computergenerierte Umgebungen einfügt. Bei Cargo wurden 25 Minuten Filmmaterial mit Hilfe von Computergrafiken auf 110′ gestreckt.

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DER KLEINE NICK

F 2009  91Min. D  Regie: Laurent Tirard / Filmwochen 2010

Der kleine Nick führt ein friedliches Leben: Er hat Eltern, die ihn lieben, eine Clique von fabelhaften Freunden – und er hat überhaupt kein Bedürfnis, daran irgendetwas zu ändern. Doch eines Tages belauscht Nick ein Gespräch seiner Eltern und denkt fortan, seine Mutter sei schwanger. Er gerät in Panik und fürchtet das Schlimmste: ein kleiner Bruder! Nicks Eltern werden keine Zeit mehr für ihn haben. Vielleicht werden sie ihn sogar im Wald aussetzen. Um diesem unglücklichen Schicksal zu entgehen, entwirft er eine Strategie, um sich für seine Eltern unentbehrlich zu machen.

DEUTSCH SYNCHRONISIERT!

Filmischer Aspekt: Synchronisation – mit Studio PPA, München

Wir zeigen die Deutsch synchronisierte Fassung des Films. Die Synchronisation wurde realisiert vom Studio PPA in München. Synchronregie führte der Geschäftsführers Pierre Peters-Arnolds, der uns Einblick in den Ablauf einer Synchronisation vermitteln wird.

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UNTERRICHTSMATERIALIEN:
http://www.kinomachtschule.at/data/kleinenick.pdf
http://www.visionkino.de/WebObjects/VisionKino.woa/wa/CMSshow/1151686
Achaos (Kinokultur in der Schule) erstellt Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Filmen, die kostenlos zum Download bereit stehen (auch zum Film DER KLEINE NICK) – zuerst registrieren: http://www.achaos.ch/kinokultur.html
Dossier pédagogique: http://www.e-media.ch/dyn/bin/1108-7890-1-lepetitnicolas_dossier_pedagogique.pdf

PRESSEHEFT:
http://www.frenetic.ch/films/658/pro/LE-PETIT-NICOLAS_ph.pdf


MIT DEM BAUCH DURCH DIE WAND

CH 2011   93′   D   Regie: Anka Schmid / Filmwochen 2011

Frauen kriegen Kinder. Doch ist man, wie Sandra, Jasmine und Jennifer noch keine achtzehn, wenn der Bauch zu wachsen beginnt, wird man schief angeschaut. Und ist das Baby geboren, stellt sich heraus, dass das Leben mit Kind einiges herausfordernder ist, als man sich dies in seinen rosaroten Teenager-Träumen ausmalte.

MIT DEM BAUCH DURCH DIE WAND ist ein Dokumentarfilm über Jugendliche, die sich dafür entscheiden, ein Kind zu bekommen. Anka Schmid hat während mehreren Jahren die jungen Mütter und Väter begleitet. Am Ende musste sie aus 150 Stunden Filmmaterial einen Kinofilm schneiden.

Homepage des Filmes

Zum Film besteht ausführliches Begleitmaterial für Schulen von Achaos, das (nach einem Login) gratis bezogen werden kann. Das Material geht sowohl auf den thematischen Inhalt des Filmes ein als auch auf die filmspezifischen Besonderheiten. Als Fachperson wird nach der Vorstellung des Filmes die Produzentin Franziska Reck sowie wenn möglich die Regisseurin Anka Schmid anwesend sein. Der Schwerpunkt ihres Inputs liegt dabei auf dem Thema Dokumentarfilm:

  • Wie entsteht ein Dokumentarfilm?
  • Was sind die Besonderheiten des gezeigten Filmes? Wie unterscheidet er sich von einer Doku-Soap im Fernsehen?
  • Was sind die Schwierigkeiten bei der Produktion eines Dokumentarfilms?

Mehr Informationen werden wir den teilnehmenden Lehrpersonen vor der Vorstellung zur Verfügung stellen.


DER VERDINGBUB

CH 2011 96 Min. Dialekt ab 14 Jahren Regie: Markus Imboden

Der grösste Traum von Waisenkind Max ist es, Teil einer «richtigen» Familie zu sein. Und tatsächlich scheint sich dieser zu erfüllen: Max wird an eine Bauernfamilie verdingt. Statt Liebe und Anerkennung erfährt er jedoch von den Pflegeeltern und ihrem Sohn nur Demütigung und Eifersucht. Das Handorgelspiel ist das Einzige, was ihm niemand nehmen kann. Als eine neue Lehrerin aus der Stadt sein musikalisches Talent erkennt, darf Max am lokalen Schwingfest vor der gesamten Gemeinde spielen. Das Glück ist allerdings nur von kurzer Dauer. Eifersucht und Missgunst sind stärker. Dank eines unerwarteten Verbündeten schafft Max die Flucht und macht sich auf nach Argentinien, dem Land seiner Träume. Ausgerüstet mit seiner Handorgel und der Gewissheit: da draussen, in der Welt, kann es nur besser werden.

Ungeschönt, packend, brillant gespielt.  AARGAUER ZEITUNG

Filmischer Aspekt: Schauspiel – mit Max Simonischek

Max Simonschek, der im VERDINGBUB Jakob Bösiger spielt, absolvierte seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg. Neben Engagements an verschiedenen Theatern, spielte er in diversen Fernseh- und Kinofilmen mit. Er führt nach dem Film in die Arbeit als Schauspieler ein und gibt Auskunft über die Dreharbeiten .

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DIE KINDER VOM NAPF

CH 2011 91 Min. Dialekt ab 8 Jahren Regie: Alice Schmid

50 Bergbauernkinder, 10 km Schulweg, eine Kindheit mitten im Herzen der Schweiz. Mit den Kindern stapfen wir frühmorgens los, durch hohen Schnee in die Dorfschule, nachmittags zum Bauernhof, wo jedes Kind sein Ämtli hat. Schon früh tritt die jüngste Generation in die Stapfen des Bergbauernberufes. Die Geschichte führt uns von Hof zu Hof in ein isoliertes, aber auch geborgenes Leben. Durch die Augen der Kinder erleben wir hautnah mit, was es heisst, wenn plötzlich der Wolf auftaucht oder der Habicht die Hühner holt oder wie die Kinder sich den Launen der Witterung stellen.

365 Tage begleitete Alice Schmid die Bergbauernkinder aus der Gemeinde Romoos mit der Kamera in der zerklüfteten, wilden Hügellandschaft am Napf, bis zum sagenumwobenen Änziloch, wo laut Legende der Donner entsteht und noch heute Geister hausen. Entstanden ist ein bildgewaltiger Jahreszyklus über den «Wilden Westen» Luzerns.

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Filmischer Aspekt: Der Dokumentarfilm – mit Alice Schmid

Die Regisseurin Alice Schmid führt nach dem Film in das Thema Dokumentarfilm ein. Sie gibt Auskunft über Ihre Arbeit als Filmemacherin und darüber, wie der Film entstanden ist.


VOL SPECIAL

CH 2011 F/d ab 14 Jahren 103 Min. Regie: Fernand Melgar

Im Gefängnis von Frambois warten Sans-Papiers und abgewiesene Asylsuchende auf ihre Ausschaffung aus der Schweiz. Hinter den geschlossenen Türen steigen täglich die Spannungen: Auf der einen Seite stehen Aufseher mit menschlichen Wertvorstellungen, auf der anderen Männer in Angst und unter Stress. Die Beziehungen untereinander sind geprägt von Freundschaft und Hass, Respekt und Auflehnung. Bis zum Moment der Ausschaffung. Die Ankündigung trifft jeden wie ein Faustschlag. Wer sich gegen den Transport wehrt, wird gefesselt und mit Gewalt in ein Flugzeug gesetzt. In dieser Extremsituation hat Verzweiflung einen Namen: Vol spécial, Ausschaffungsflug.

Grosser Preis der Oekumenischen Jury
Grosser Preis der Jugendjury
Internationaler Wettbewerb Filmfestival Locarno

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MORE THAN HONEY

CH 2011 91 Min. D ab 12 Jahren Regie: Markus Imhoof

Mehr als ein Drittel unserer Nahrungsmittel ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Der Physiker Albert Einstein soll gesagt haben: «Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.» Der renommierte Regisseur Markus Imhoof ist seit seiner Kindheit mit der einzigartigen Welt der emsigen Insekten vertraut und ihnen heute noch verbunden. Das Bienenhaus seines Grossvaters war für ihn ein magischer Ort, heute sind es Imhoofs Tochter und sein Schwiegersohn, die in Australien ein Forschungsprojekt mit Bienen leiten. Beginnend bei einem Imker in den Schweizer Bergen ist Markus Imhoof rund um die Welt gereist. Er interviewt Wissenschaftler, erzählt von der phänomenalen Intelligenz der Bienen und ihrem sozialen Zusammenleben. Dank modernster Kameratechnik sind zudem beeindruckende und einzigartige Bilder entstanden über das Leben im Inneren eines Bienenstocks oder die Begattung einer Königin in vollem Flug. MORE THAN HONEY ist kein weiterer Film über das Medienereignis Bienensterben. Es geht um das Leben, um Menschen und Bienen, um Fleiss und Gier, um Superorganismen und Schwarmintelligenz.

Geeignet ab 4. Primar bis Sek II

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UNTERRICHTSMATERIALIEN  ZU MORE THAN HONEY

Die Arbeitsblätter stammen von Achaos – Kinokultur in der Schule. Weiteres Unterrichtsmaterial zu aktuellen Schweizer Filmen finden Sie bei Achaos unter „Download Unterrichtsmaterial“.


HIVER NOMADE

CH 2012 90 Min. F/d ab 12 Jahren Regie: Manuel von Stürler

Es liegt Schnee. Die Schafhirten Carole und Pascal sind mit drei Eseln, vier Hunden und 800 Schafen in der französischen Schweiz unterwegs. Entlang von Schnellstrassen, Bahngleisen, Vorstadthäuschen, Industriezonen, quer über Felder und durch Wälder. Sie treffen auf Anwohner, auf befreundete Bauern und auf solche, die keine Schafe über ihre Wiesen ziehen lassen wollen. Sie schlafen im Freien, wärmen sich am Feuer und waschen sich im Bach. Wenn Natur und Kultur aufeinandertreffen, kann das so aussehen: Ein Schaf auf der Veranda eines Reihenhäuschens. Eine Austernmahlzeit am winterlichen Lagerfeuer. Eine riesige Schafherde neben der lärmenden Autobahn oder in einer Retortensiedlung. Dieser schön fotografierte und mit hellhörigem Ton ausgestattete Film situiert Metier und Lebensform des Schäfers, die aus der Zeit gefallen zu sein scheinen, in einer sich wandelnden Umgebung. Die Strapazen, die harte Arbeit und das stille Glück der Schäfer, die Blicke, Körper und Bewegungen der Tiere, das Geschäftsinteresse des Züchters und die Reaktionen von Passanten stehen nebeneinander und lassen ein Bild jenseits des Mythos vom idyllischen Schäferdasein entstehen, ohne diesen zu entwerten.

Europäischer Filmpreis 2012: Bester Dokumentarfilm

Geeignet für 8./9. Klasse und Sek II

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CLARA UND DAS GEHEIMNIS DER BÄREN

CH/D 2012 93 Min. D ab 10 Jahren Regie: Tobias Ineichen

Die 13-jährige Clara wohnt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf einem Berghof in den Schweizer Alpen. Das naturverbundene Mädchen kann Dinge spüren und sehen, die andere nicht wahrnehmen. Ihre Geheimnisse kann sie nur Thomas (12) anvertrauen, der aus dem städtischen Jugendheim zu Gasteltern strafversetzt wurde.
Als Clara einen uralten Mädchenschuh entdeckt, werden Geschehnisse in Gang gesetzt, in deren Verlauf sie in Kontakt kommt mit Susanna, einem Mädchen, das vor 200 Jahren auf demselben Hof gelebt hat. Und Susanna hat grosse Sorgen. Ihr Vater hat einen jungen Bären gefangen und gemäss einer uralten Legende werden jene verflucht, die Böses gegen die Bären tun.
Als Clara diesem Geheimnis auf die Spur kommt, entschliesst sie sich zur grossen Sorge ihrer Eltern, Susanna zu helfen. Gemeinsam gelingt es ihnen, den kleinen Bären zu befreien und damit das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen. Aber bis es dazu kommt, muss vor allem in der Gegenwart mit Hilfe von Thomas noch viel geschehen.

Geeignet ab 10 Jahren bis Sek I – zum Teil mit „unheimlichen Szenen“.

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Screener bestellen: Gerne können Sie im Voraus auch den ganzen Film visionieren! Zugangsdaten für den Screener erhalten Sie über Anna Lehmann vom Verleih HesseGreutert Film: a.lehmann@hessegreutert.ch

UNTERRICHTSMATERIALIEN ZU CLARA UND DAS GEHEIMNIS DER BÄREN

Die Arbeitsblätter stammen von Achaos – Kinokultur in der Schule. Weiteres Unterrichtsmaterial zu aktuellen Schweizer Filmen finden Sie bei Achaos unter „Download Unterrichtsmaterial“.


CLASS ENEMY – RAZREDNI SOVRAZNIK

Slowenien 2013  Regie: Rok Biček   112 Min. O/df  Stufe: 3./4. OS / Sek II

Der neue Deutschlehrer ist streng und gerecht und von einer grossen Liebe zur deutschen Literatur beseelt. Er will seine Schülerinnen und Schüler auch auf den Ernst des Lebens vorbereiten, der in den grossen Werken der Klassiker natürlich enthalten ist. Doch von Anfang an herrscht eine angespannte Stimmung zwischen den Jugendlichen, die gerade ihre Lieblingslehrerin verloren haben, weil sie selber ein Kind erwartet, und dem neuen, anspruchsvollen Lehrer. Nach einem Gespräch mit ihm ist die 17-jährige Sabina in Tränen aufgelöst. Als sie sich wenig später das Leben nimmt, hält die Klasse den neuen Lehrer Robert für den Schuldigen. Die Schülerinnen und Schüler beginnen einen Klassenkampf mit ihm. Auch wenn ihnen jeder Beweis fehlt, wollen sie mit allen Mitteln seine Autorität brechen. Der Schulaufstand beschreibt die Identitätskrise des Lehrer-Daseins in unseren Gesellschaften ebenso präzise wie die Hybris einer Schülergeneration, die vor nichts mehr Respekt hat. Die Geschichte von „The Dead Poets Society“ von Peter Weir erreicht uns hier in ihrer vollkommenen Umkehrung. Wo landen wir, wenn keinerlei Autoritäten mehr akzeptiert werden, nicht einmal mehr die der Poesie?

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Filmischer Aspekt: Regie mit Rok Bicek

Geboren 1985 in Novo mesto, Slowenien, studierte Rok Biček an der Universität von Ljubljana. CLASS ENEMY ist nach mehreren preisgekrönten Kurzfilmen (u.a. DUCK HUNTING, 2012) sein erster langer Spielfilm. Als Filmfachperson wird er im Anschluss an die Filmvorstellungen einen Einblick in seine Arbeitsweise geben und sich den Fragen der Schüler stellen. 


AUF DEM WEG ZUR SCHULE

F 2013   Regie: Pascal Plisson  77 Min. F/d oder D  Stufe: 4./5. Primar / 1./2. OS

Was für viele Kinder ganz normal ist, bedeutet für manche ein echtes Abenteuer: der Weg zur Schule. Ob gefährlich nah an einer Elefantenherde vorbei, über steinige Gebirgspfade, durch unwegsame Flusstäler oder mit dem Pferd durch die Weite Patagoniens. Jackson (11) aus Kenia, Zahira (12) aus Marokko, Samuel (13) aus Indien und Carlito (11) aus Argentinien haben eines gemeinsam: Ihr Schulweg ist sehr lang und gefahrvoll, doch ihre Lust am Leben und am Lernen ist grösser. Sie wissen alle, welches Privileg ihre Ausbildung ist, doch sind sie auch ganz normale Kinder, die Spass haben wollen. Mit viel Eigensinn und noch mehr Einfallsreichtum räumen sie Hindernisse aus dem Weg, überwinden Ängste und leben vor, was so oft vergessen wird: Auch der Weg kann ein Ziel sein.
Der Dokumentarfilm lässt vieles in einem neuen Licht erscheinen, das selbstverständlich für uns geworden ist, und verzaubert mit seinen Protagonisten. Zahira, Jackson, Samuel und Carlito überraschen uns mit ihrer Leidenschaft und Neugier und ihrer unendlichen Energie. Regisseur Pascal Plisson erzählt eine globale Bildungsgeschichte, von Mädchen und Jungen, von ihren Freunden und Geschwistern in der kenianischen Savanne, im Atlasgebirge Marokkos, in Patagonien und am Golf von Bengalen. Mit viel Gespür für Situationskomik porträtiert der Film seine kleinen Helden und feiert ganz nebenbei die Bildung, die oft zu Unrecht als Beschwernis wahrgenommen wird.

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UNTERRICHTSMATERIALIEN ZU AUF DEM WEG ZUR SCHULE

Filmischer Aspekt: Realisierung eines Dokumentarfilms mit DokumentarfilmemacherInnen: Laurin Merz, Natalie Pfister, Miklos Gimes, Christina Pollina und Tamara Araimi (Verleih Praesens Film)

Laurin Merz hat nach seiner Tätigkeit als Radio und TV Journalist beim Schweizer Fernsehen die Videofachklasse an der Hochschule Luzern absolviert. Heute realisiert er mit der Produktionsfirma PiXiU FILMS, die er zusammen mit Reto Caduff gegründet hat, Filme und TV-Sendungen fürs Kino und den Fernsehmarkt. Unter Anderem hat Laurin Merz die Dokumentarfillme ERWIN WURM und JOSEPHSON BILDHAUER realisiert.

Natalie Pfister hat nach ihrem Lizentiat in Sozialpolitik und Zeitgeschichte einen Aufenthalt in Berlin eingeplant, während dem sie ihren ersten Dokumentarfilm MÉNAGE À TROIS – EIN HAUSHALT ZU DRITT realisierte. Zurzeit arbeitet sie als freie Dokumentarfilmerin, unter anderem auch an ihrem Abschlussfilmprojekt des Studiums Master in Realisation Dokumentarfilm an der ZHdK.

Miklós Gimes arbeitete beim Tages-Anzeiger, bis 1990 als Filmkritiker, danach als Redaktor beim «Magazin», bei dem er 1994 bis 1997 stellvertretender Chefredaktor war und heute als redaktioneller Mitarbeiter schreibt. Nach seinem ersten (Fernseh-)Dokumentarfilm ELF FREUNDE (1998) entstand 2002 sein Dokumentarfilm MUTTER, für den er mehrere Auszeichnungen erhielt. 2010 stellte er den Dokumentarfilm BAD BOY KUMMER über den Schweizer Journalisten Tom Kummer fertig, der im Jahr 2000 wegen fiktiver Interviews einen Medienskandal auslöste.

Christina Pollina hat mehrere Kurzgeschichten herausgegeben, für die sie ausgezeichnet wurde. Seit 2006 arbeitet sie beim Schweizer Fernsehen als Beitragsmacherin/Redaktorin, seit 2009 für die Kulturabteilung SF Musik. Sie realisierte zahlreiche Künstler-Kurzportraits. 2011 beteiligte sie sich am Dokumentarfilm ZWISCHEN INSELN über Pippo Pollina und das «Jugend Sinfonieorchester des Konservatoriums Zürich». 2012 realisierte sie den Fernseh-Dokumentarfilm GÖLA – BÜEZER UND TRÄUMER.

Tamara Araimi arbeitete bei Rialto-Film AG. Zurzeit ist sie für die Pressebetreuung bei Praesens-Film und für den Verleih von AUF DEM WEG ZUR SCHULE zuständig.


DIE REISE ZUM SICHERSTEN ORT DER ERDE 

CH 2013   Regie: Edgar Hagen  100 Min.  Stufe: 3./4. OS / Sek II

Der tödliche, hochradioaktive Atommüll aus jahrzehntelanger Nutzung der Atomenergie soll in Endlagern für hunderttausende von Jahren verwahrt werden. Dafür wird weltweit nach sicheren Orten gesucht. Der schweizerisch-britische Nuklearphysiker Charles McCombie steht seit 35 Jahren als Topexperte im Auftrag internationaler Organisationen an vorderster Front dieser Mission. Regisseur Edgar Hagen lotet Grenzen und Widersprüche dieses Projekts von globalem Ausmass aus. Atomkraftbefürworter und -gegner ringen um Lösungen. Fixe Weltbilder geraten ins Wanken.

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UNTERRICHTSMATERIALIEN DIE REISE ZUM SICHERSTEN ORT DER ERDE

Filmischer Aspekt: Realisierung eines Dokumentarfilmes mit Regisseur Edgar Hagen 

Geboren 1958 in Basel, Schweiz. Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Basel und an der Freien Universität Berlin. 1987 Master of Arts der Freien Universität Berlin. Arbeit als Journalist und Theaterdramaturg. Seit 1989 als unabhängiger Dokumentarfilmemacher und Autor tätig. Seit 2000 diverse Lehrtätigkeiten zu filmischem und dokumentarischem Erzählen. Seit 2010 Vorstandsmitglied des Verbands Filmregie und Drehbuch Schweiz ARF/FDS. Seit 2013 Bereichsverantwortlicher Regie Dokumentarfilm bei Focal, Stiftung Weiterbildung Film und Audiovision.


DIE SCHWARZEN BRÜDER

CH 2013  Regie: Xavier Koller  105 Min. D  Stufe: 4./5. Primar / Sek I

Giorgio lebt mit seiner Familie bescheiden und glücklich in einem Tessiner Bergdorf. Da verunfallt seine Mutter und der Vater hat kein Geld, um einen Arzt zu bezahlen. Schweren Herzens muss er Giorgio dem «Mann mit der Narbe» übergeben. Dieser bringt ihn zusammen mit anderen Buben nach Mailand, wo sie als Kaminfeger arbeiten sollen. Immerhin ist Giorgio nicht allein. Alfredo teilt das gleiche Schicksal wie er und macht ihm Mut.
Kaum in der Grossstadt angekommen, wird Giorgio an den gutmütigen Kaminfegermeister Battista verkauft. Tag für Tag muss er nun in enge, heisse Kamine klettern, um den Russ herauszuputzen. Und auf der Strasse lauern die «Wölfe», eine Bande, die die Kaminfegerjungen schikaniert, wo sie nur kann. Einziger Lichtblick in Giorgios Leben ist Battistas schöne Tochter Angeletta. Und dann trifft er Alfredo wieder.
«Die Schwarzen Brüder» basiert auf dem gleichnamigen Jugendbuchklassiker von Lisa Tetzner und Kurt Held. Die im 19. Jahrhundert spielende Geschichte, die auf wahren Gegebenheiten beruht, hat seit ihrer Veröffentlichung Millionen Menschen berührt. Unter der Regie von Oscar-Preisträger Xavier Koller ist ein grosser Abenteuerfilm für die ganze Familie entstanden. Er ist bis in die kleinste Nebenrolle sorgfältig besetzt: Neben dem herausragenden Hauptdarsteller Fynn Henkel sind Moritz Bleibtreu, Richy Müller und Leonardo Nigro zu sehen.
Ein herausragend gespielter und inszenierter Film über Solidarität, Mut und Freundschaft. Liebevoll, emotional und spannend bis zur letzten Minute.

Geeignet ab 10 Jahren bis Sek I – zum Teil mit „unheimlichen Szenen“.

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UNTERRICHTSMATERIALIEN zu DIE SCHWARZEN BRÜDER

Filmischer Aspekt: Schauspiel – mit Leonardo Nigro

Leonardo Nigro, der im Film Giorgios Vater spielt, besuchte die European Film Actor School in Zürich. Danach folgten Theateraufführungen in Basel, Berlin, Hamburg und Dresden. Er spielte in verschiedenen Fernseh- und Kinofilmen wie z.B. NACHBEBEN, GROUNDING – DIE LETZTEN TAGE DER SWISSAIR, LÄNGER LEBEN oder COSA VOGLIO DI PIU. Er führt nach dem Film in die Arbeit als Schauspieler ein und gibt Auskunft über die Dreharbeiten.


ERNEST & CÉLESTINE

Animationsfilm, Stéphane Aubier/Vincent Patar/Benjamin Renner, F 2012 – empfohlen für 3./4./5. Primar

In der Welt der Bären ist es verpönt, sich mit einer Maus anzufreunden. Doch Ernest, der grosse Bär, ist als Clown und Musiker nicht unbedingt das, was man einen konventionellen Bären nennt, und nimmt die kleine Maus Célestine – eine Waise, die aus der Unterwelt der Nagetiere geflohen ist – bei sich zu Hause auf. Diese beiden Einsamen unterstützen sich gegenseitig und bringen die bestehende Ordnung durcheinander. Drei Animationsfilmemacher adaptieren die beliebten Bilderbücher der Belgierin Monique Martin. Expressiv mit Farbe und Strich erzählen sie darin von der Freundschaft zwischen der Waisen-Maus Célestine und dem Vagabunden-Bären Ernest. Die beiden finden sich in ihrer Einsamkeit und erkennen trotz ihres Grössenunterschieds in dem anderen einen Seelenverwandten. Zusammen geniessen sie das Leben und werfen ganz nebenbei jahrhundertealte Vorurteile ihrer beiden Welten über den Haufen.

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Filmischer Aspekt: Animationsfilm mit Dustin Rees

Dustin Rees hat 2007 an der Hochschule Luzern Fachbereich Animation abgeschlossen. Nebst dem Produzieren diverser Clips, Trailer und seiner eigenen Kurzfilme unterrichtet er den Trickfilm auch privat und an Schulen. Mit viel Enthusiasmus und Begeisterung verfolgt der Zeichner, Regisseur, Filmemacher, Schauspieler und Kino-Operateur die Figuren und Geschichten des Kinos.

Unterrichtsdossier zum kostenlosen Download finden Sie bei durchblick-filme.de über folgenden Link:
http://www.durchblick-filme.de/ernestcelestine/index.htm


SCHWEIZER HELDEN

Spielfilm, Peter Luisi, Schweiz 2014 – empfohlen für 2./3./4. Sek I / Sek II

Sabine, eine seit kurzem von ihrem Mann getrennte Hausfrau, findet sich über die Weihnachtszeit plötzlich alleine. Um bei ihrer Familie und ihren Freundinnen Anerkennung zu gewinnen, entschliesst sie sich, mit einer Gruppe von Asylbewerbern die Geschichte von Wilhelm Tell aufzuführen. Ein Unterfangen, auf welches sie in vieler Hinsicht nicht vorbereitet ist. Die Asylbewohner haben ihre eigenen Probleme und nicht auf Sabine gewartet. Als die Tell-Aufführung plötzlich ins mediale Scheinwerferlicht gerät, geht Sabine an ihre Grenzen und darüber hinaus, um das Theaterstück zum Erfolg zu führen. Erst danach merkt sie: Was wirklich zählt, ist etwas ganz anderes. Publikumspreis am Filmfestival Locarno 2014

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Filmischer Aspekt: Drehbuch mit Peter Luisi

Peter Luisi Geboren in Zürich. Auf sich aufmerksam gemacht hat er als Co-Autor von Fredi Murers «Vitus» und mit seinen Spielfilmen, so verbuchte sein Film «Der Sandmann» allein 85’000 Besuchende im deutschsprachigen Raum. Seine Filme wurden mit dem Zürcher Filmpreis, insgesamt 9 Nominationen für den Schweizer Filmpreis, dem Jury- und Publikumspreis am Filmfestival Max Ophüls sowie zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet.

Unterrichtsdossier zum kostenlosen Download:

https://www.dropbox.com/sh/8rw16n1c5q1s3ru/AAC56Hlgvp_Joj-5NiEfO97wa?dl=0


SHERLOCK JUNIOR

Stummfilm mit Live-Musik, Buster Keaton, USA 1925 – empfohlen für 4./5. Primar / 1./2. Sek I

Nachdem er von einem Nebenbuhler des Diebstahls bezichtigt wird, schwinden Busters Chancen bei seiner grossen Liebe. Enttäuscht kehrt er zu seinem Job als Filmvorführer zurück und träumt davon, ein grosser Detektiv zu sein, den Fall zu lösen und seine Liebe zurückzuerobern. Während er sich im Land der Träume auslebt, klärt die Lady den Diebstahl auf und entlarvt den Nebenbuhler als Langfinger. Das Verschwimmen von Realität und Traum ermöglichte Allroundtalent Buster Keaton, eine teilweise surreale Komödie mit zahlreichen Stunts und Trickeffekten zu drehen. Somit zählt diese kurze Stummfilmkomödie zu den bedeutendsten und gleichsam faszinierendsten Werken von Buster Keaton.

Live-Musik von SHEEP ON THE MOON: Mauro Galati (dr, effects) und Stephan Filati (voc, guit, piano)

Filmischer Aspekt: Filmgeschichte mit Thomas Binotto

Thomas Binotto ist Journalist und Buchautor. Seit er zuhören kann, ist er geschichtensüchtig. Und weil er als Sechsjähriger im Kino «The Kid» von Charlie Chaplin gesehen hat, ist er auch noch kinosüchtig geworden. Aber er hat sich redlich bemüht, diese Leidenschaften in den Griff zu bekommen und arbeitet deshalb als Filmkritiker und Filmautor. Mit zwei Büchern und unzähligen Filmgeschichten im Gepäck geht es auf Lesereise – überall dorthin, wo man sich bereitwillig mit dem Kinovirus anstecken lässt. Thomas Binotto erzählt Filmgeschichten und führt anhand von zahlreichen Filmausschnitten ins Handwerk des Filmlesers ein. Er hat vier Kinder im kinofähigen Alter und lebt in Schaffhausen.

Publikationen:
«Mach’s noch einmal, Charlie!», 100 Filme für Kinofans – und alle, die es werden wollen, ab 10 Jahren
«Getrickst und Abgedreht: Filmgeschichten für Kinofans», ab 12 Jahren

Thomas Binottos Kinobücher «…darf man ohne Zögern als grossen Wurf bezeichnen. Als Filmeinführung und Genrekunde für Jugendliche kommt es daher und überrascht mit einem derart leichtfüssigen Stil und überragender Sachkenntnis, dass man süchtig wird und eine wahre Gier entwickelt, alle diese so glänzend beschriebenen Filme zu sehen – egal wie alt man ist.» (Münchner Merkur)


THULETUVALU

Dokumentarfilm, Matthias von Gunten, Schweiz 2014 – empfohlen für 2./3./4. Sek I / Sek II

Zwei Orte an den Rändern dieser Erde geraten aufgrund des Klimawandels in die Schlagzeilen: Thule in Grönland, weil dort das Eis immer mehr abschmilzt, und Tuvalu, weil dieser Inselstaat im Pazifik als eines der ersten Länder im ansteigenden Meer zu versinken droht. Während für uns die Erwärmung des Planeten fast nur in den Medien stattfindet, verändert sie für die Menschen in Thule und Tuvalu ihre gesamte Existenz. Der Film schildert, wie sie sich von ihrer tradierten Lebensweise verabschieden müssen und auf eine unbekannte Zukunft zusteuern. thuletuvalu.com

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Filmischer Aspekt: Arbeit des Editors mit Matthias von Gunten oder Claudio Cea

Matthias von Gunten  Geboren in Basel. Studium an der HFF (Hochschule für Fernsehen und Film) München. Seit 1980 als Cutter, Kameramann und Regieassistent tätig. Mitarbeit bei zahlreichen Filmen in der Schweiz und in Deutschland. Zwischen 1995-98 realisierte er unterschiedliche Filme fürs Fernsehen, seit 1995 ist er freischaffender Filmregisseur und -produzent. Zu seinem breiten Dokumentarfilmschaffen gehört unter anderem auch «Schwingerkönig» (2001) und «Max Frisch, Citoyen» (2008).

Claudio Cea Geboren in Basel. Absolvent der Vancouver Film School in Kanada und der Internationalen Filmschule in Köln. Cea arbeitet seit 10 Jahren als Filmeditor, dabei liegt seine Leidenschaft im Geschichten erzählen, er sieht seine Funktion als Dramaturge. Er ist für die Schnittarbeit von Filmen wie «Liebling, Lass uns scheiden», «Mein Kampf», «Rocksteady», «Tag am Meer» und «Der Sandmann» verantwortlich.

Filmdossier zum kostenlosen Download (erstellt von achaos, Kinokultur in der Schule http://kinokultur.ch):
http://kinokultur.ch/wp-content/uploads/2014/09/kks_thuletuvalu.pdf


SCHELLEN-URSLI

Spielfilm, Xavier Koller, Schweiz 2015 – empfohlen für 3./4./5. Primar

Spätsommer im idyllischen Unterengadin: Ursli hilft seinen Eltern bei der harten Arbeit auf der Alp. Ihn verbindet eine tiefe Freundschaft zu der gleichaltrigen Sereina, die mit ihren Eltern ebenfalls im nahe gelegenen Maiensäss übersommert. Als bei der Alpabfahrt ein Teil der Ernte verloren geht, muss sich Urslis Familie beim wohlhabenden Ladenbesitzer des Dorfes verschulden. Für Ursli bricht eine Welt zusammen, denn er soll sein Zicklein Zila dem reichen Krämersohn Roman abgeben. Als er für den Chalanda Marz Umzug auch noch die kleinste Glocke erhält, stürzt er sich in ein kühnes Abenteuer, um die grosse Glocke aus dem eisigen Maiensäss zu holen.

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Filmischer Aspekt: Schauspiel

Details folgen  

Filmdossier zum kostenlosen Download (erstellt von achaos, Kinokultur in der Schule http://kinokultur.ch)


AMATEUR TEENS

Spielfilm, Niklaus Hilber, Schweiz 2015 – empfohlen für 2./3./4. Sek I / Sek II

Eine Gruppe 14-jähriger Teenager an einer Sekundarschule in Zürich – ganz normale Jugendliche, mit ganz normalen Sehnsüchten nach Liebe und Akzeptanz. Doch die Macht der Social Media mit ihren Hochglanzselfies und stetigem Druck nach Cooler und Sexier, zwingt die Kids immer mehr, ihre wahren Gefühle zu verleugnen. Eine Tragödie nimmt so ihren Lauf, bei der zwischen Täter und Opfer, Schuld und Unschuld, schliesslich kaum mehr zu unterscheiden ist.

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Filmischer Aspekt: Schauspiel

Details folgen  

Filmdossier zum kostenlosen Download (erstellt von achaos, Kinokultur in der Schule http://kinokultur.ch)


TANZ DER VAMPIRE

Spielfilm, Roman Polanski, UK 1967 – empfohlen für 2./3./4. Sek I / Sek II

Nachdem er wegen seiner umstrittenen Theorien zum Thema „Vampirismus“ seinen Lehrstuhl an der Universität Königsberg verloren hat, reist der Vampirexperte Professor Ambronsius (Jack MacGowran) gemeinsam mit seinem Assistenten Alfred (Roman Polanski) nach Transsylvanien, um Beweise für die Existenz blutsaugender Untoter zu sammeln und seinen Ruf wieder herzustellen. Schon bald finden die beiden Abenteurer in einem Gasthaus Hinweise auf Vampire in der Umgebung: Knoblauchgirlanden an den Wänden! Der Wirt Shagal (Alfie Bass) versucht, die alarmierten Gäste davon zu überzeugen, dass es keine Vampire gäbe, doch schon bald entdecken diese die Existenz des Vampirfürsten Krolock (Fery Mayne). Der hat es sich zum Ziel gesetzt, die schöne Wirtstochter Sarah (Sharon Tate) zu seiner Gefährtin für die Ewigkeit zu machen…. Der Film, der sowohl gruselig als auch lustig ist, beeindruckt durch seine unvergessliche Ausstattung, tolle Musik, eines der wenigen aufgezeichneten Beispiele für die außergewöhnliche Schönheit von Sharon Tate und durch herausragende Darsteller. Polanski zeigt sich hier zwar nicht sonderlich entspannt, beweist jedoch eindeutig, dass er als Regisseur durchaus glänzen kann.

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Filmischer Aspekt: Filmlesung zum Vampir-Genre mit Thomas Binotto:

DARF‘S EIN BIS(S)CHEN MEHR SEIN? – VAMPIRE VON NOSFERATU BIS TRUE BLOOD
Die neue Faszination für den alten Mythos bietet Anlass für einen Streifzug durch die Geschichte des Vampirfilms. Dieser führt von Friedrich Murnaus Stummfilmklassiker «Nosferatu» bis zu Francis Ford Coppola «Bram Stoker’s Dracula» und den Fernsehserien der Gegenwart. In welchen Varianten und Gestalten kehren Vampire im Kino wieder? Und was haben sie mit unseren Sehnsüchten – und mit den Möglichkeiten des Kinos zu tun?