Diese Filme wurden bisher im Rahmen der Kinomagie Filmwochen gezeigt:

Slowenien 2013  Regie: Rok Biček   112 Min. O/df  Stufe: 3./4. OS / Sek II

Der neue Deutschlehrer ist streng und gerecht und von einer grossen Liebe zur deutschen Literatur beseelt. Er will seine Schülerinnen und Schüler auch auf den Ernst des Lebens vorbereiten, der in den grossen Werken der Klassiker natürlich enthalten ist. Doch von Anfang an herrscht eine angespannte Stimmung zwischen den Jugendlichen, die gerade ihre Lieblingslehrerin verloren haben, weil sie selber ein Kind erwartet, und dem neuen, anspruchsvollen Lehrer. Nach einem Gespräch mit ihm ist die 17-jährige Sabina in Tränen aufgelöst. Als sie sich wenig später das Leben nimmt, hält die Klasse den neuen Lehrer Robert für den Schuldigen. Die Schülerinnen und Schüler beginnen einen Klassenkampf mit ihm. Auch wenn ihnen jeder Beweis fehlt, wollen sie mit allen Mitteln seine Autorität brechen. Der Schulaufstand beschreibt die Identitätskrise des Lehrer-Daseins in unseren Gesellschaften ebenso präzise wie die Hybris einer Schülergeneration, die vor nichts mehr Respekt hat. Die Geschichte von „The Dead Poets Society“ von Peter Weir erreicht uns hier in ihrer vollkommenen Umkehrung. Wo landen wir, wenn keinerlei Autoritäten mehr akzeptiert werden, nicht einmal mehr die der Poesie?

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Filmischer Aspekt: Regie mit Rok Bicek

Geboren 1985 in Novo mesto, Slowenien, studierte Rok Biček an der Universität von Ljubljana. CLASS ENEMY ist nach mehreren preisgekrönten Kurzfilmen (u.a. DUCK HUNTING, 2012) sein erster langer Spielfilm. Als Filmfachperson wird er im Anschluss an die Filmvorstellungen einen Einblick in seine Arbeitsweise geben und sich den Fragen der Schüler stellen. 


F 2013   Regie: Pascal Plisson  77 Min. F/d oder D  Stufe: 4./5. Primar / 1./2. OS

Was für viele Kinder ganz normal ist, bedeutet für manche ein echtes Abenteuer: der Weg zur Schule. Ob gefährlich nah an einer Elefantenherde vorbei, über steinige Gebirgspfade, durch unwegsame Flusstäler oder mit dem Pferd durch die Weite Patagoniens. Jackson (11) aus Kenia, Zahira (12) aus Marokko, Samuel (13) aus Indien und Carlito (11) aus Argentinien haben eines gemeinsam: Ihr Schulweg ist sehr lang und gefahrvoll, doch ihre Lust am Leben und am Lernen ist grösser. Sie wissen alle, welches Privileg ihre Ausbildung ist, doch sind sie auch ganz normale Kinder, die Spass haben wollen. Mit viel Eigensinn und noch mehr Einfallsreichtum räumen sie Hindernisse aus dem Weg, überwinden Ängste und leben vor, was so oft vergessen wird: Auch der Weg kann ein Ziel sein.
Der Dokumentarfilm lässt vieles in einem neuen Licht erscheinen, das selbstverständlich für uns geworden ist, und verzaubert mit seinen Protagonisten. Zahira, Jackson, Samuel und Carlito überraschen uns mit ihrer Leidenschaft und Neugier und ihrer unendlichen Energie. Regisseur Pascal Plisson erzählt eine globale Bildungsgeschichte, von Mädchen und Jungen, von ihren Freunden und Geschwistern in der kenianischen Savanne, im Atlasgebirge Marokkos, in Patagonien und am Golf von Bengalen. Mit viel Gespür für Situationskomik porträtiert der Film seine kleinen Helden und feiert ganz nebenbei die Bildung, die oft zu Unrecht als Beschwernis wahrgenommen wird.

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UNTERRICHTSMATERIALIEN ZU AUF DEM WEG ZUR SCHULE

Filmischer Aspekt: Realisierung eines Dokumentarfilms mit DokumentarfilmemacherInnen: Laurin Merz, Natalie Pfister, Miklos Gimes, Christina Pollina und Tamara Araimi (Verleih Praesens Film)

Laurin Merz hat nach seiner Tätigkeit als Radio und TV Journalist beim Schweizer Fernsehen die Videofachklasse an der Hochschule Luzern absolviert. Heute realisiert er mit der Produktionsfirma PiXiU FILMS, die er zusammen mit Reto Caduff gegründet hat, Filme und TV-Sendungen fürs Kino und den Fernsehmarkt. Unter Anderem hat Laurin Merz die Dokumentarfillme ERWIN WURM und JOSEPHSON BILDHAUER realisiert.

Natalie Pfister hat nach ihrem Lizentiat in Sozialpolitik und Zeitgeschichte einen Aufenthalt in Berlin eingeplant, während dem sie ihren ersten Dokumentarfilm MÉNAGE À TROIS - EIN HAUSHALT ZU DRITT realisierte. Zurzeit arbeitet sie als freie Dokumentarfilmerin, unter anderem auch an ihrem Abschlussfilmprojekt des Studiums Master in Realisation Dokumentarfilm an der ZHdK.

Miklós Gimes arbeitete beim Tages-Anzeiger, bis 1990 als Filmkritiker, danach als Redaktor beim «Magazin», bei dem er 1994 bis 1997 stellvertretender Chefredaktor war und heute als redaktioneller Mitarbeiter schreibt. Nach seinem ersten (Fernseh-)Dokumentarfilm ELF FREUNDE (1998) entstand 2002 sein Dokumentarfilm MUTTER, für den er mehrere Auszeichnungen erhielt. 2010 stellte er den Dokumentarfilm BAD BOY KUMMER über den Schweizer Journalisten Tom Kummer fertig, der im Jahr 2000 wegen fiktiver Interviews einen Medienskandal auslöste.

Christina Pollina hat mehrere Kurzgeschichten herausgegeben, für die sie ausgezeichnet wurde. Seit 2006 arbeitet sie beim Schweizer Fernsehen als Beitragsmacherin/Redaktorin, seit 2009 für die Kulturabteilung SF Musik. Sie realisierte zahlreiche Künstler-Kurzportraits. 2011 beteiligte sie sich am Dokumentarfilm ZWISCHEN INSELN über Pippo Pollina und das «Jugend Sinfonieorchester des Konservatoriums Zürich». 2012 realisierte sie den Fernseh-Dokumentarfilm GÖLA - BÜEZER UND TRÄUMER.

Tamara Araimi arbeitete bei Rialto-Film AG. Zurzeit ist sie für die Pressebetreuung bei Praesens-Film und für den Verleih von AUF DEM WEG ZUR SCHULE zuständig.


CH 2013   Regie: Edgar Hagen  100 Min.  Stufe: 3./4. OS / Sek II

Der tödliche, hochradioaktive Atommüll aus jahrzehntelanger Nutzung der Atomenergie soll in Endlagern für hunderttausende von Jahren verwahrt werden. Dafür wird weltweit nach sicheren Orten gesucht. Der schweizerisch-britische Nuklearphysiker Charles McCombie steht seit 35 Jahren als Topexperte im Auftrag internationaler Organisationen an vorderster Front dieser Mission. Regisseur Edgar Hagen lotet Grenzen und Widersprüche dieses Projekts von globalem Ausmass aus. Atomkraftbefürworter und -gegner ringen um Lösungen. Fixe Weltbilder geraten ins Wanken.

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UNTERRICHTSMATERIALIEN DIE REISE ZUM SICHERSTEN ORT DER ERDE

Filmischer Aspekt: Realisierung eines Dokumentarfilmes mit Regisseur Edgar Hagen

Geboren 1958 in Basel, Schweiz. Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Basel und an der Freien Universität Berlin. 1987 Master of Arts der Freien Universität Berlin. Arbeit als Journalist und Theaterdramaturg. Seit 1989 als unabhängiger Dokumentarfilmemacher und Autor tätig. Seit 2000 diverse Lehrtätigkeiten zu filmischem und dokumentarischem Erzählen. Seit 2010 Vorstandsmitglied des Verbands Filmregie und Drehbuch Schweiz ARF/FDS. Seit 2013 Bereichsverantwortlicher Regie Dokumentarfilm bei Focal, Stiftung Weiterbildung Film und Audiovision.

 


CH 2013  Regie: Xavier Koller  105 Min. D  Stufe: 4./5. Primar / Sek I

Giorgio lebt mit seiner Familie bescheiden und glücklich in einem Tessiner Bergdorf. Da verunfallt seine Mutter und der Vater hat kein Geld, um einen Arzt zu bezahlen. Schweren Herzens muss er Giorgio dem «Mann mit der Narbe» übergeben. Dieser bringt ihn zusammen mit anderen Buben nach Mailand, wo sie als Kaminfeger arbeiten sollen. Immerhin ist Giorgio nicht allein. Alfredo teilt das gleiche Schicksal wie er und macht ihm Mut.
Kaum in der Grossstadt angekommen, wird Giorgio an den gutmütigen Kaminfegermeister Battista verkauft. Tag für Tag muss er nun in enge, heisse Kamine klettern, um den Russ herauszuputzen. Und auf der Strasse lauern die «Wölfe», eine Bande, die die Kaminfegerjungen schikaniert, wo sie nur kann. Einziger Lichtblick in Giorgios Leben ist Battistas schöne Tochter Angeletta. Und dann trifft er Alfredo wieder.
«Die Schwarzen Brüder» basiert auf dem gleichnamigen Jugendbuchklassiker von Lisa Tetzner und Kurt Held. Die im 19. Jahrhundert spielende Geschichte, die auf wahren Gegebenheiten beruht, hat seit ihrer Veröffentlichung Millionen Menschen berührt. Unter der Regie von Oscar-Preisträger Xavier Koller ist ein grosser Abenteuerfilm für die ganze Familie entstanden. Er ist bis in die kleinste Nebenrolle sorgfältig besetzt: Neben dem herausragenden Hauptdarsteller Fynn Henkel sind Moritz Bleibtreu, Richy Müller und Leonardo Nigro zu sehen.
Ein herausragend gespielter und inszenierter Film über Solidarität, Mut und Freundschaft. Liebevoll, emotional und spannend bis zur letzten Minute.

Geeignet ab 10 Jahren bis Sek I - zum Teil mit "unheimlichen Szenen".

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UNTERRICHTSMATERIALIEN zu DIE SCHWARZEN BRÜDER

Filmischer Aspekt: Schauspiel - mit Leonardo Nigro

Leonardo Nigro, der im Film Giorgios Vater spielt, besuchte die European Film Actor School in Zürich. Danach folgten Theateraufführungen in Basel, Berlin, Hamburg und Dresden. Er spielte in verschiedenen Fernseh- und Kinofilmen wie z.B. NACHBEBEN, GROUNDING – DIE LETZTEN TAGE DER SWISSAIR, LÄNGER LEBEN oder COSA VOGLIO DI PIU. Er führt nach dem Film in die Arbeit als Schauspieler ein und gibt Auskunft über die Dreharbeiten.

 


Animationsfilm, Stéphane Aubier/Vincent Patar/Benjamin Renner, F 2012 – empfohlen für 3./4./5. Primar

In der Welt der Bären ist es verpönt, sich mit einer Maus anzufreunden. Doch Ernest, der grosse Bär, ist als Clown und Musiker nicht unbedingt das, was man einen konventionellen Bären nennt, und nimmt die kleine Maus Célestine - eine Waise, die aus der Unterwelt der Nagetiere geflohen ist - bei sich zu Hause auf. Diese beiden Einsamen unterstützen sich gegenseitig und bringen die bestehende Ordnung durcheinander. Drei Animationsfilmemacher adaptieren die beliebten Bilderbücher der Belgierin Monique Martin. Expressiv mit Farbe und Strich erzählen sie darin von der Freundschaft zwischen der Waisen-Maus Célestine und dem Vagabunden-Bären Ernest. Die beiden finden sich in ihrer Einsamkeit und erkennen trotz ihres Grössenunterschieds in dem anderen einen Seelenverwandten. Zusammen geniessen sie das Leben und werfen ganz nebenbei jahrhundertealte Vorurteile ihrer beiden Welten über den Haufen.

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Filmischer Aspekt: Animationsfilm mit Dustin Rees

Dustin Rees hat 2007 an der Hochschule Luzern Fachbereich Animation abgeschlossen. Nebst dem Produzieren diverser Clips, Trailer und seiner eigenen Kurzfilme unterrichtet er den Trickfilm auch privat und an Schulen. Mit viel Enthusiasmus und Begeisterung verfolgt der Zeichner, Regisseur, Filmemacher, Schauspieler und Kino-Operateur die Figuren und Geschichten des Kinos.

Unterrichtsdossier zum kostenlosen Download finden Sie bei durchblick-filme.de über folgenden Link:
http://www.durchblick-filme.de/ernestcelestine/index.htm


Spielfilm, Peter Luisi, Schweiz 2014 – empfohlen für 2./3./4. Sek I / Sek II

Sabine, eine seit kurzem von ihrem Mann getrennte Hausfrau, findet sich über die Weihnachtszeit plötzlich alleine. Um bei ihrer Familie und ihren Freundinnen Anerkennung zu gewinnen, entschliesst sie sich, mit einer Gruppe von Asylbewerbern die Geschichte von Wilhelm Tell aufzuführen. Ein Unterfangen, auf welches sie in vieler Hinsicht nicht vorbereitet ist. Die Asylbewohner haben ihre eigenen Probleme und nicht auf Sabine gewartet. Als die Tell-Aufführung plötzlich ins mediale Scheinwerferlicht gerät, geht Sabine an ihre Grenzen und darüber hinaus, um das Theaterstück zum Erfolg zu führen. Erst danach merkt sie: Was wirklich zählt, ist etwas ganz anderes. Publikumspreis am Filmfestival Locarno 2014

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Filmischer Aspekt: Drehbuch mit Peter Luisi

Peter Luisi Geboren in Zürich. Auf sich aufmerksam gemacht hat er als Co-Autor von Fredi Murers «Vitus» und mit seinen Spielfilmen, so verbuchte sein Film «Der Sandmann» allein 85'000 Besuchende im deutschsprachigen Raum. Seine Filme wurden mit dem Zürcher Filmpreis, insgesamt 9 Nominationen für den Schweizer Filmpreis, dem Jury- und Publikumspreis am Filmfestival Max Ophüls sowie zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet.

Unterrichtsdossier zum kostenlosen Download:

https://www.dropbox.com/sh/8rw16n1c5q1s3ru/AAC56Hlgvp_Joj-5NiEfO97wa?dl=0


Stummfilm mit Live-Musik, Buster Keaton, USA 1925 – empfohlen für 4./5. Primar / 1./2. Sek I

Nachdem er von einem Nebenbuhler des Diebstahls bezichtigt wird, schwinden Busters Chancen bei seiner grossen Liebe. Enttäuscht kehrt er zu seinem Job als Filmvorführer zurück und träumt davon, ein grosser Detektiv zu sein, den Fall zu lösen und seine Liebe zurückzuerobern. Während er sich im Land der Träume auslebt, klärt die Lady den Diebstahl auf und entlarvt den Nebenbuhler als Langfinger. Das Verschwimmen von Realität und Traum ermöglichte Allroundtalent Buster Keaton, eine teilweise surreale Komödie mit zahlreichen Stunts und Trickeffekten zu drehen. Somit zählt diese kurze Stummfilmkomödie zu den bedeutendsten und gleichsam faszinierendsten Werken von Buster Keaton.

Live-Musik von SHEEP ON THE MOON: Mauro Galati (dr, effects) und Stephan Filati (voc, guit, piano)

Filmischer Aspekt: Filmgeschichte mit Thomas Binotto

Thomas Binotto ist Journalist und Buchautor. Seit er zuhören kann, ist er geschichtensüchtig. Und weil er als Sechsjähriger im Kino «The Kid» von Charlie Chaplin gesehen hat, ist er auch noch kinosüchtig geworden. Aber er hat sich redlich bemüht, diese Leidenschaften in den Griff zu bekommen und arbeitet deshalb als Filmkritiker und Filmautor. Mit zwei Büchern und unzähligen Filmgeschichten im Gepäck geht es auf Lesereise - überall dorthin, wo man sich bereitwillig mit dem Kinovirus anstecken lässt. Thomas Binotto erzählt Filmgeschichten und führt anhand von zahlreichen Filmausschnitten ins Handwerk des Filmlesers ein. Er hat vier Kinder im kinofähigen Alter und lebt in Schaffhausen.

Publikationen:
«Mach's noch einmal, Charlie!», 100 Filme für Kinofans - und alle, die es werden wollen, ab 10 Jahren
«Getrickst und Abgedreht: Filmgeschichten für Kinofans», ab 12 Jahren

Thomas Binottos Kinobücher «…darf man ohne Zögern als grossen Wurf bezeichnen. Als Filmeinführung und Genrekunde für Jugendliche kommt es daher und überrascht mit einem derart leichtfüssigen Stil und überragender Sachkenntnis, dass man süchtig wird und eine wahre Gier entwickelt, alle diese so glänzend beschriebenen Filme zu sehen – egal wie alt man ist.» (Münchner Merkur)

 


Dokumentarfilm, Matthias von Gunten, Schweiz 2014 – empfohlen für 2./3./4. Sek I / Sek II

Zwei Orte an den Rändern dieser Erde geraten aufgrund des Klimawandels in die Schlagzeilen: Thule in Grönland, weil dort das Eis immer mehr abschmilzt, und Tuvalu, weil dieser Inselstaat im Pazifik als eines der ersten Länder im ansteigenden Meer zu versinken droht. Während für uns die Erwärmung des Planeten fast nur in den Medien stattfindet, verändert sie für die Menschen in Thule und Tuvalu ihre gesamte Existenz. Der Film schildert, wie sie sich von ihrer tradierten Lebensweise verabschieden müssen und auf eine unbekannte Zukunft zusteuern. thuletuvalu.com

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Filmischer Aspekt: Arbeit des Editors mit Matthias von Gunten oder Claudio Cea

Matthias von Gunten  Geboren in Basel. Studium an der HFF (Hochschule für Fernsehen und Film) München. Seit 1980 als Cutter, Kameramann und Regieassistent tätig. Mitarbeit bei zahlreichen Filmen in der Schweiz und in Deutschland. Zwischen 1995-98 realisierte er unterschiedliche Filme fürs Fernsehen, seit 1995 ist er freischaffender Filmregisseur und -produzent. Zu seinem breiten Dokumentarfilmschaffen gehört unter anderem auch «Schwingerkönig» (2001) und «Max Frisch, Citoyen» (2008).

Claudio Cea Geboren in Basel. Absolvent der Vancouver Film School in Kanada und der Internationalen Filmschule in Köln. Cea arbeitet seit 10 Jahren als Filmeditor, dabei liegt seine Leidenschaft im Geschichten erzählen, er sieht seine Funktion als Dramaturge. Er ist für die Schnittarbeit von Filmen wie «Liebling, Lass uns scheiden», «Mein Kampf», «Rocksteady», «Tag am Meer» und «Der Sandmann» verantwortlich.

Filmdossier zum kostenlosen Download (erstellt von achaos, Kinokultur in der Schule http://kinokultur.ch):
http://kinokultur.ch/wp-content/uploads/2014/09/kks_thuletuvalu.pdf


Spielfilm, Xavier Koller, Schweiz 2015 – empfohlen für 3./4./5. Primar

Spätsommer im idyllischen Unterengadin: Ursli hilft seinen Eltern bei der harten Arbeit auf der Alp. Ihn verbindet eine tiefe Freundschaft zu der gleichaltrigen Sereina, die mit ihren Eltern ebenfalls im nahe gelegenen Maiensäss übersommert. Als bei der Alpabfahrt ein Teil der Ernte verloren geht, muss sich Urslis Familie beim wohlhabenden Ladenbesitzer des Dorfes verschulden. Für Ursli bricht eine Welt zusammen, denn er soll sein Zicklein Zila dem reichen Krämersohn Roman abgeben. Als er für den Chalanda Marz Umzug auch noch die kleinste Glocke erhält, stürzt er sich in ein kühnes Abenteuer, um die grosse Glocke aus dem eisigen Maiensäss zu holen.

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Filmischer Aspekt: Schauspiel

Details folgen  

Filmdossier zum kostenlosen Download (erstellt von achaos, Kinokultur in der Schule http://kinokultur.ch)


Spielfilm, Niklaus Hilber, Schweiz 2015 – empfohlen für 2./3./4. Sek I / Sek II

Eine Gruppe 14-jähriger Teenager an einer Sekundarschule in Zürich – ganz normale Jugendliche, mit ganz normalen Sehnsüchten nach Liebe und Akzeptanz. Doch die Macht der Social Media mit ihren Hochglanzselfies und stetigem Druck nach Cooler und Sexier, zwingt die Kids immer mehr, ihre wahren Gefühle zu verleugnen. Eine Tragödie nimmt so ihren Lauf, bei der zwischen Täter und Opfer, Schuld und Unschuld, schliesslich kaum mehr zu unterscheiden ist.

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Filmischer Aspekt: Schauspiel

Details folgen  

Filmdossier zum kostenlosen Download (erstellt von achaos, Kinokultur in der Schule http://kinokultur.ch)


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