Diese Filme wurden bisher im Rahmen der Kinomagie Filmwochen gezeigt:

CH 2009  86Min.  E/df  Regie: Mirjam von Arx / Filmwochen 2010

Im norwegischen Svalbard, 1000 Kilometer vom Nordpol entfernt, wird mit viel politischer Prominenz die Einweihung eines Bunkers gefeiert. Es ist das angeblich sicherste Gebäude dieser Art auf der Welt. Gefeit gegen Naturkatastrophen, Klimaveränderungen und selbst Nuklearkriege sollen hier bald drei Millionen in Folie gewickelte Samenproben aus aller Welt lagern und das Weiterbestehen der Artenvielfalt gewährleisten.
Doch ist der Traum der globalen Nahrungsmittelsicherheit eine blosse Utopie? Bis 2050 werden die Temperaturen voraussichtlich weltweit um mindestens 2 Grad steigen. Dies führt zu riesigen Einbussen bei der gesamten Nahrungsmittelproduktion - mancherorts bis zu 30 Prozent. Bis dahin wird sich der globale Nahrungsbedarf verdoppelt haben. Wie werden wir die Weltbevölkerung ernähren?

Filmischer Aspekt: Der Ton im Dokumentarfilm - mit Mirjam von Arx

Die Regisseurin Mirjam von Arx führt nach dem Film in die Arbeit im Tonstudio ein. Sie gibt Auskunft darüber, wie der Tontechniker den Dokumentarfilm nachvertonte um möglichst Echtheit zu suggerieren, und wie dieser die unterschiedlichen Geräusche erzeugte.

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CH 2009  120Min.  D  Regie: Ivan Engler, Ralph Etter / Filmwochen 2010

Seit dem Öko-Kollaps der Erde lebt der grösste Teil der Menschheit im All, in hoffungslos überfüllten Raumstationen. Die einzige Hoffnung, diesem Chaos zu entkommen, ist RHEA, ein paradiesischer Planet, 5 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Die Geschichte von CARGO spielt auf dem heruntergekommenen Raumfrachter KASSANDRA, auf seinem Weg zur abgelegenen Station 42. Die junge Ärztin Laura ist als einzige wach an Bord. Der Rest der Besatzung: tiefgefroren im Kälteschlaf. Erst in vier Monaten wird Laura ihre lange Schicht überstanden haben. Während ihrer täglichen Kontrollgänge durch das gespenstisch leere Schiff hat Laura immer mehr das Gefühl, nicht alleine an Bord zu sein. Eine Erkundungsmission in den dunklen und eiskalten Frachtraum endet in einem Fiasko. Der Rest der Besatzung wird geweckt. Ein Katz- und Mausspiel beginnt, in welchem nichts so ist, wie es erscheint. Was verbergen die geheimnisvollen Frachtcontainer und wer oder was ist noch an Bord?...

Filmischer Aspekt: Visual Effects - mit Michael Scialpi

Michael Scialpi, der Post Production Supervisor von Cargo, gibt nach dem Film Einblick in seinen Arbeitsalltag am Computer. Er zeigt, wie er echte Filmaufnahmen in computergenerierte Umgebungen einfügt. Bei Cargo wurden 25 Minuten Filmmaterial mit Hilfe von Computergrafiken auf 110' gestreckt.

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F 2009  91Min. D  Regie: Laurent Tirard / Filmwochen 2010

Der kleine Nick führt ein friedliches Leben: Er hat Eltern, die ihn lieben, eine Clique von fabelhaften Freunden - und er hat überhaupt kein Bedürfnis, daran irgendetwas zu ändern. Doch eines Tages belauscht Nick ein Gespräch seiner Eltern und denkt fortan, seine Mutter sei schwanger. Er gerät in Panik und fürchtet das Schlimmste: ein kleiner Bruder! Nicks Eltern werden keine Zeit mehr für ihn haben. Vielleicht werden sie ihn sogar im Wald aussetzen. Um diesem unglücklichen Schicksal zu entgehen, entwirft er eine Strategie, um sich für seine Eltern unentbehrlich zu machen.

DEUTSCH SYNCHRONISIERT!

Filmischer Aspekt: Synchronisation - mit Studio PPA, München

Wir zeigen die Deutsch synchronisierte Fassung des Films. Die Synchronisation wurde realisiert vom Studio PPA in München. Synchronregie führte der Geschäftsführers Pierre Peters-Arnolds, der uns Einblick in den Ablauf einer Synchronisation vermitteln wird.

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UNTERRICHTSMATERIALIEN:
http://www.kinomachtschule.at/data/kleinenick.pdf
http://www.visionkino.de/WebObjects/VisionKino.woa/wa/CMSshow/1151686
Achaos (Kinokultur in der Schule) erstellt Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Filmen, die kostenlos zum Download bereit stehen (auch zum Film DER KLEINE NICK) - zuerst registrieren: http://www.achaos.ch/kinokultur.html
Dossier pédagogique: http://www.e-media.ch/dyn/bin/1108-7890-1-lepetitnicolas_dossier_pedagogique.pdf

PRESSEHEFT:
http://www.frenetic.ch/films/658/pro/LE-PETIT-NICOLAS_ph.pdf

 

 


CH 2011   93'   D   Regie: Anka Schmid / Filmwochen 2011

Frauen kriegen Kinder. Doch ist man, wie Sandra, Jasmine und Jennifer noch keine achtzehn, wenn der Bauch zu wachsen beginnt, wird man schief angeschaut. Und ist das Baby geboren, stellt sich heraus, dass das Leben mit Kind einiges herausfordernder ist, als man sich dies in seinen rosaroten Teenager-Träumen ausmalte.

MIT DEM BAUCH DURCH DIE WAND ist ein Dokumentarfilm über Jugendliche, die sich dafür entscheiden, ein Kind zu bekommen. Anka Schmid hat während mehreren Jahren die jungen Mütter und Väter begleitet. Am Ende musste sie aus 150 Stunden Filmmaterial einen Kinofilm schneiden.

Homepage des Filmes

Zum Film besteht ausführliches Begleitmaterial für Schulen von Achaos, das (nach einem Login) gratis bezogen werden kann. Das Material geht sowohl auf den thematischen Inhalt des Filmes ein als auch auf die filmspezifischen Besonderheiten. Als Fachperson wird nach der Vorstellung des Filmes die Produzentin Franziska Reck sowie wenn möglich die Regisseurin Anka Schmid anwesend sein. Der Schwerpunkt ihres Inputs liegt dabei auf dem Thema Dokumentarfilm:

  • Wie entsteht ein Dokumentarfilm?
  • Was sind die Besonderheiten des gezeigten Filmes? Wie unterscheidet er sich von einer Doku-Soap im Fernsehen?
  • Was sind die Schwierigkeiten bei der Produktion eines Dokumentarfilms?

Mehr Informationen werden wir den teilnehmenden Lehrpersonen vor der Vorstellung zur Verfügung stellen.


CH 2011 96 Min. Dialekt ab 14 Jahren Regie: Markus Imboden

Der grösste Traum von Waisenkind Max ist es, Teil einer «richtigen» Familie zu sein. Und tatsächlich scheint sich dieser zu erfüllen: Max wird an eine Bauernfamilie verdingt. Statt Liebe und Anerkennung erfährt er jedoch von den Pflegeeltern und ihrem Sohn nur Demütigung und Eifersucht. Das Handorgelspiel ist das Einzige, was ihm niemand nehmen kann. Als eine neue Lehrerin aus der Stadt sein musikalisches Talent erkennt, darf Max am lokalen Schwingfest vor der gesamten Gemeinde spielen. Das Glück ist allerdings nur von kurzer Dauer. Eifersucht und Missgunst sind stärker. Dank eines unerwarteten Verbündeten schafft Max die Flucht und macht sich auf nach Argentinien, dem Land seiner Träume. Ausgerüstet mit seiner Handorgel und der Gewissheit: da draussen, in der Welt, kann es nur besser werden.

Ungeschönt, packend, brillant gespielt.  AARGAUER ZEITUNG

Filmischer Aspekt: Schauspiel - mit Max Simonischek

Max Simonschek, der im VERDINGBUB Jakob Bösiger spielt, absolvierte seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg. Neben Engagements an verschiedenen Theatern, spielte er in diversen Fernseh- und Kinofilmen mit. Er führt nach dem Film in die Arbeit als Schauspieler ein und gibt Auskunft über die Dreharbeiten .

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CH 2011 91 Min. Dialekt ab 8 Jahren Regie: Alice Schmid

50 Bergbauernkinder, 10 km Schulweg, eine Kindheit mitten im Herzen der Schweiz. Mit den Kindern stapfen wir frühmorgens los, durch hohen Schnee in die Dorfschule, nachmittags zum Bauernhof, wo jedes Kind sein Ämtli hat. Schon früh tritt die jüngste Generation in die Stapfen des Bergbauernberufes. Die Geschichte führt uns von Hof zu Hof in ein isoliertes, aber auch geborgenes Leben. Durch die Augen der Kinder erleben wir hautnah mit, was es heisst, wenn plötzlich der Wolf auftaucht oder der Habicht die Hühner holt oder wie die Kinder sich den Launen der Witterung stellen.

365 Tage begleitete Alice Schmid die Bergbauernkinder aus der Gemeinde Romoos mit der Kamera in der zerklüfteten, wilden Hügellandschaft am Napf, bis zum sagenumwobenen Änziloch, wo laut Legende der Donner entsteht und noch heute Geister hausen. Entstanden ist ein bildgewaltiger Jahreszyklus über den «Wilden Westen» Luzerns.

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Filmischer Aspekt: Der Dokumentarfilm - mit Alice Schmid

Die Regisseurin Alice Schmid führt nach dem Film in das Thema Dokumentarfilm ein. Sie gibt Auskunft über Ihre Arbeit als Filmemacherin und darüber, wie der Film entstanden ist.


CH 2011 F/d ab 14 Jahren 103 Min. Regie: Fernand Melgar

Im Gefängnis von Frambois warten Sans-Papiers und abgewiesene Asylsuchende auf ihre Ausschaffung aus der Schweiz. Hinter den geschlossenen Türen steigen täglich die Spannungen: Auf der einen Seite stehen Aufseher mit menschlichen Wertvorstellungen, auf der anderen Männer in Angst und unter Stress. Die Beziehungen untereinander sind geprägt von Freundschaft und Hass, Respekt und Auflehnung. Bis zum Moment der Ausschaffung. Die Ankündigung trifft jeden wie ein Faustschlag. Wer sich gegen den Transport wehrt, wird gefesselt und mit Gewalt in ein Flugzeug gesetzt. In dieser Extremsituation hat Verzweiflung einen Namen: Vol spécial, Ausschaffungsflug.

Grosser Preis der Oekumenischen Jury
Grosser Preis der Jugendjury
Internationaler Wettbewerb Filmfestival Locarno

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CH 2011 91 Min. D ab 12 Jahren Regie: Markus Imhoof

Mehr als ein Drittel unserer Nahrungsmittel ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Der Physiker Albert Einstein soll gesagt haben: «Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.» Der renommierte Regisseur Markus Imhoof ist seit seiner Kindheit mit der einzigartigen Welt der emsigen Insekten vertraut und ihnen heute noch verbunden. Das Bienenhaus seines Grossvaters war für ihn ein magischer Ort, heute sind es Imhoofs Tochter und sein Schwiegersohn, die in Australien ein Forschungsprojekt mit Bienen leiten. Beginnend bei einem Imker in den Schweizer Bergen ist Markus Imhoof rund um die Welt gereist. Er interviewt Wissenschaftler, erzählt von der phänomenalen Intelligenz der Bienen und ihrem sozialen Zusammenleben. Dank modernster Kameratechnik sind zudem beeindruckende und einzigartige Bilder entstanden über das Leben im Inneren eines Bienenstocks oder die Begattung einer Königin in vollem Flug. MORE THAN HONEY ist kein weiterer Film über das Medienereignis Bienensterben. Es geht um das Leben, um Menschen und Bienen, um Fleiss und Gier, um Superorganismen und Schwarmintelligenz.

Geeignet ab 4. Primar bis Sek II

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UNTERRICHTSMATERIALIEN ZU MORE THAN HONEY

Die Arbeitsblätter stammen von Achaos - Kinokultur in der Schule. Weiteres Unterrichtsmaterial zu aktuellen Schweizer Filmen finden Sie bei Achaos unter "Download Unterrichtsmaterial".


CH 2012 90 Min. F/d ab 12 Jahren Regie: Manuel von Stürler

Es liegt Schnee. Die Schafhirten Carole und Pascal sind mit drei Eseln, vier Hunden und 800 Schafen in der französischen Schweiz unterwegs. Entlang von Schnellstrassen, Bahngleisen, Vorstadthäuschen, Industriezonen, quer über Felder und durch Wälder. Sie treffen auf Anwohner, auf befreundete Bauern und auf solche, die keine Schafe über ihre Wiesen ziehen lassen wollen. Sie schlafen im Freien, wärmen sich am Feuer und waschen sich im Bach. Wenn Natur und Kultur aufeinandertreffen, kann das so aussehen: Ein Schaf auf der Veranda eines Reihenhäuschens. Eine Austernmahlzeit am winterlichen Lagerfeuer. Eine riesige Schafherde neben der lärmenden Autobahn oder in einer Retortensiedlung. Dieser schön fotografierte und mit hellhörigem Ton ausgestattete Film situiert Metier und Lebensform des Schäfers, die aus der Zeit gefallen zu sein scheinen, in einer sich wandelnden Umgebung. Die Strapazen, die harte Arbeit und das stille Glück der Schäfer, die Blicke, Körper und Bewegungen der Tiere, das Geschäftsinteresse des Züchters und die Reaktionen von Passanten stehen nebeneinander und lassen ein Bild jenseits des Mythos vom idyllischen Schäferdasein entstehen, ohne diesen zu entwerten.

Europäischer Filmpreis 2012: Bester Dokumentarfilm

Geeignet für 8./9. Klasse und Sek II

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CH/D 2012 93 Min. D ab 10 Jahren Regie: Tobias Ineichen

Die 13-jährige Clara wohnt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf einem Berghof in den Schweizer Alpen. Das naturverbundene Mädchen kann Dinge spüren und sehen, die andere nicht wahrnehmen. Ihre Geheimnisse kann sie nur Thomas (12) anvertrauen, der aus dem städtischen Jugendheim zu Gasteltern strafversetzt wurde.
Als Clara einen uralten Mädchenschuh entdeckt, werden Geschehnisse in Gang gesetzt, in deren Verlauf sie in Kontakt kommt mit Susanna, einem Mädchen, das vor 200 Jahren auf demselben Hof gelebt hat. Und Susanna hat grosse Sorgen. Ihr Vater hat einen jungen Bären gefangen und gemäss einer uralten Legende werden jene verflucht, die Böses gegen die Bären tun.
Als Clara diesem Geheimnis auf die Spur kommt, entschliesst sie sich zur grossen Sorge ihrer Eltern, Susanna zu helfen. Gemeinsam gelingt es ihnen, den kleinen Bären zu befreien und damit das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen. Aber bis es dazu kommt, muss vor allem in der Gegenwart mit Hilfe von Thomas noch viel geschehen.

Geeignet ab 10 Jahren bis Sek I - zum Teil mit "unheimlichen Szenen".

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Screener bestellen: Gerne können Sie im Voraus auch den ganzen Film visionieren! Zugangsdaten für den Screener erhalten Sie über Anna Lehmann vom Verleih HesseGreutert Film: a.lehmann [at] hessegreutert.ch

 

UNTERRICHTSMATERIALIEN ZU CLARA UND DAS GEHEIMNIS DER BÄREN

Die Arbeitsblätter stammen von Achaos - Kinokultur in der Schule. Weiteres Unterrichtsmaterial zu aktuellen Schweizer Filmen finden Sie bei Achaos unter "Download Unterrichtsmaterial".


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